Das Projekt

Kunst kann Einstellungen zur Gesellschaft verändern, weil sie das Sehen erweitern kann, da Künstler mit ihren Werken Möglichkeitsformen abseits des alltäglichen Lebens erforschen und sie so für andere erfahrbar machen.
Ausgehend von diesen Gedanken und der voraussichtlichen Ernennung des Niedergermanischen Limes zum Weltkulturerbe suchten wir nach einer Möglichkeit, diese beiden Aspekte miteinander zu verbinden.

Wir dachten daran, durch das Mittel der Kunst Vergangenes und Gegenwärtiges zu betrachten und nach damaligen Werten und heutigen Bezügen zu fragen, um so einen veränderten Blick auf die Vergangenheit der Region zu werfen. Vielleicht auch, um einen anderen Zugang zu unserer Geschichte zu bekommen, denn vieles, das Römer seinerzeit in unsere Region brachten, begleitet uns noch heute.

Dem Projekt liegt die Idee zugrunde, dass Objekte, die einige Zeit im Erdreich gelegen haben, eine Veränderung  erfahren. Unsere Artefakte werden am 16.Mai 2021 im Hof des Moerser Schlosses vergraben, um zur Eröffnung der Kunstroute am 04.Juli 2021 wieder ans Tageslicht geholt zu werden.

Eine Strecke entlang des Rheins, eventuell sogar entlang der alten Limeslinie, schien uns für dieses Projekt angebracht. Wir suchten nach unkonventionellen Ausstellungsorten, die ohne besondere Auflagen für jeden zugänglich sind und auch am Wochenende ohne Öffnungszeiten besucht werden können.

Die Strecke, auf der die Objekte ausgestellt werden, beträgt ungefähr 50 km. Beim jeweiligen Kunstwerk findet man die Daten des nächsten Ausstellungsortes und im Internet gibt es während der Ausstellungszeit einen Geocach. Die Kunstroute kann mit dem PKW oder mit dem Rad, als Tagestrip oder unterteilt in kleine Strecken von Besuchern erfahren werden.

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